Wegen Sturmtief "Ylenia" konnte das bekannte Kreuzfahrtschiff "Aida Prima" nicht mehr rechtzeitig in den Hamburger Hafen einlaufen. Aus diesem Grund ist das Schiff nun in der Deutschen Bucht gefangen und dem Orkan schutzlos ausgeliefert.
Leider hatte es das Kreuzfahrtschiff nicht geschafft, vor dem Sturm in Hamburg anzulegen. Und dass, obwohl der Kapitän sogar früher als geplant aus dem Hafen im französischen Le Havre abgelegt hatte. Doch Sturmtief "Ylenia" war schneller und macht eine Einfahrt in den Hamburger Hafen nun unmöglich. Am Mittwochabend hatten sich die Witterungsbedingungen so deutlich verschlechtert, dass die Hamburg Port Authority (HPA) das geplante Zeitfenster zwischen 18 und 19 Uhr absagte. Nun ist die Einfahrt auf der Elbe für alle großen Schiffe vorerst geschlossen. Dies gilt für Kreuzfahrtschiffe ebenso, wie für Containerschiffe. Wegen der hohen Aufbauten bieten diese Schiffe dem Wind eine große Angriffsfläche, was das Manövrieren auf der Elbe und das Anlegemanöver am Kai erschwert. Aus diesem Grund ist es sicherer den Sturm außerhalb in der Deutschen Bucht zu verbringen. In der Seemannssprache spricht man vom sogenannten "Abwettern", was jedoch für die Passagiere an Bord alles andere als lustig sein dürfte.