Zuletzt hatte das Robert-Koch-Instituts (RKI) durch die Kürzung des Genesenen-Staus für Polemik gesorgt. Nun rudert das RKI offenbar zurück. Und sorgt mit seiner neuen Auslegung für weitere Probleme. Denn jetzt soll der Genesenen-Status wieder 6 Monate gültig sein. Allerdings nicht für alle Corona-Patienten.
Was für ein Problem! Klammheimlich hat das RKI auf seiner Homepage jetzt die Verkürzung des Genesenen-Status auf 3 Monate revidiert. Nun heißt es dort wörtlich, dass die Verkürzung des Genesenen-Status "ausschließlich für vor und nach der durchgemachten Infektion nicht geimpfte Personen“ gilt. Statt einer Lösung verursacht das RKI nun ein riesiges Wirr-Warr. Vor allem für die Apotheken, wo diese Zertifikate ausgestellt werden. In keinem Land der EU werde nach Angaben der
"Pharmazeutischen Zeitung“ ein Unterschied zwischen geimpften und ungeimpften Genesenen gemacht. Zudem sei es im Augenblick nicht möglich die verkürzte Geltungsdauer für ungeimpfte Genesene über das Zertifikat abzubilden, wie der deutsche Apotheker-Verband ABDA gegenüber den Medien bestätigt. Es gäbe aktuell keine technische Möglichkeit, um der jetzigen Änderung durch das RKI gerecht zu werden. Aktuell werden also alle Genesenen nun wieder ein 6 Monate gültiges Zertifikat erhalten und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft oder ungeimpft sind.