Im genannten Zeitraum hatten sich 29.965 Patienten in der Altersgruppe von über 60 Jahren mit Symptomen infiziert. Davon hatten 14.096 eine Auffrischungsimpfung, 7.655 waren vollständig geimpft. und 8.205 Infizierte waren ungeimpft. Insgesamt 1.786 dieser Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. 958 Patienten waren ungeimpft, 367 Patienten konnten zwei Impfungen vorweisen und 461 Patienten waren bereits geboostert. 225 Patienten über 60 Jahren mussten auf die Intensivstation. Von ihnen waren 157 Patienten ungeimpft, 37 vollständig geimpft und 31 hatten eine Booster-Impfung erhalten. Zudem waren in dieser Altersgruppe 327 Menschen verstorben. 204 der Corona-Toten waren ungeimpft, 58 vollständig geimpft und 65 Todesfälle hatten bereits eine Auffrischung der Impfung erhalten.
Ein Großteil der Patienten stammte jedoch aus der Altersgruppe zwischen 18 und 59 Jahren. Dort hatten sich 242.501 Patienten mit Covid-19 infiziert. Von ihnen kamen lediglich 103 Patienten auf eine Intensivstaton, von denen 70 ungeimpft waren. 19 Patienten waren vollständig geimpft und 14 Patienten geboostert. In dieser Altersklasse gab es lediglich 38 Todesfälle von denen 27 unungeimpft, 8 grundimmunisiert und 3 geboostert waren. Das RKI gibt jedoch an, dass in den nächsten Wochen die Zahl der Verstorbenen noch einmal ansteigen könnte. Allerdings zeigen die Zahlen eindeutig, dass Ungeimpfte deutlich häufiger schwer krank werden. "Wenn sich noch viele Ältere und Ungeimpfte infizieren, ist die Belastung der Kliniken deutlich höher“, erklärt Intensivmediziner Christian Karagiannidis den Medien. Aus diesem Grund sei es schwer eine Prognose über die Entwicklung abzugeben.
Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet, dass die Omikron-Welle wohl zwischen Mitte und Ende Februar ihren Höhepunkt erreichen wird.