Diese Promi-Männer leiden an Schuppenflechte

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Diese Promi-Männer leiden an Schuppenflechte

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:33 / Günter Symbolbild imago images/Horst Galuschka


Welt-Psoriasistag

Wer "Problemhaut" hört, denkt an Frauenzeitschriften und Pickel. Tatsächlich schlagen sich auch viele Männer mit ernsthaften Hautproblemen herum: Sie leiden an Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis. Zu den Betroffenen zählen auch viele prominente Sportler, Schauspieler und Sänger, die sich von der Psoriasis nicht haben unterkriegen lassen.

Welt-Psoriasistag am 29. Oktober

Menschen mit Schuppenflechte leiden nicht nur physisch unter den Hautveränderungen: Sie fühlen sich häufig ausgegrenzt und sind auf die Unterstützung von Familie, Freunden und Ärzten angewiesen. Das Motto des diesjährigen Welt-Psoriasistags lautet deshalb auch "Let's get connected - gemeinsam stark". Prominente Patienten helfen ebenfalls, die Öffentlichkeit auf die Krankheit aufmerksam zu machen.

Julius Brink sieht seine Krankheit gelassen

Bei den Olympischen Spielen 2012 wurde Julius Brinks Ehrgeiz mit Gold belohnt, bis heute schlägt sich der der ehemalige Profivolleyballer mit seiner Schuppenflechte herum. Seit seiner Pubertät leidet Brink an der chronischen Hauterkrankung, kennt verstohlene Blicke auf seine Haut nur zu gut. "Ich habe irgendwann aufgehört, mich darüber zu definieren, wie ich aussehe", sagt der 37-Jährige heute. "Natürlich versuche ich, mit Cremes die Schuppenbildung im Zaum zu halten, doch ich habe die Schuppenflechte als Teil von mir akzeptiert."

Er glaubt, dass Männer und Frauen gleich stark unter der Krankheit leiden. "Psoriasis ist eine Autoimmunkrankheit, bisher gilt sie als gut behandelbar, aber nicht als heilbar", weiß der 37-Jährige. "Das zu akzeptieren ist schwer, führt aber irgendwann zu einem gelasseneren Umgang damit." Er habe sich mit seiner Psoriasis abgefunden und eine neue Lebenshaltung entwickelt: Er kümmert sich nur noch um Dinge, die er wirklich beeinflussen kann.

Phil Mickelson: Profigolfer trotz Psoriasis

Die Schmerzen in den Gelenken von Profigolfer Phil Mickelson traten zum ersten Mal während der Vorbereitungen auf die US Open 2010 auf. Sein Handgelenk fühlte sich wie verstaucht an, ein Finger wie eingeklemmt. Mickelson war kaum in der Lage, das Turnier zu spielen. Kurz nach der Meisterschaft erhielt er die Diagnose Psoriasis-Arthritis - eine Form der Schuppenflechte, bei der sich die Gelenke entzünden. Phil Mickelson hatte Glück im Unglück: Dank der schnellen Therapie mit neuartigen Biologika konnte er seine Karriere fortführen und bis heute viele Titel gewinnen.

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