In Deutschland ist Paracetamol nach Ibuprofen das meist benutzte Schmerzmittel. Fast überall auf der Welt wird das Mittel eingenommen, weil es ein rezeptfreies und verhältnismäßig günstiges Arzneimittel ist. Doch eine regelmäßige Einnahme des Medikaments ist nicht empfehlenswert. Denn sonst drohen schwere gesundheitliche Probleme.
Jetzt hat eine Studie herausgefunden, dass die tägliche Einnahme von Paracetamol das Risiko auf einen tödlichen Schlaganfalls oder einen Herzinfarkts deutlich erhöht. Angeblich sorgt das Medikament für ein um 20 Prozent höheres Risiko, wie die britische Zeitung "Daily Mail“ jetzt berichtet. Die Studie wurde von Forscher der Universität Edinburgh durchgeführt. Diese hatten insgesamt 110 Bluthochdruck-Patienten bei ihrer Therapie begleitet. Über einen Zeitraum von zwei Wochen bekam ein Teil der Probanden viermal täglich eine Dosis von einem Gramm Paracetamol. Diese Menge entspricht einer Dosis, die Menschen mit chronischen Schmerzen verschrieben wird. Alle anderen Probanden hatten stattdessen ein Placebo erhalten. Nach einer mehrwöchigen Pause wurde dann gewechselt. Wer zuvor ein Placebo erhalten hatte, bekam nun den Wirkstoff und diejenigen, die den Wirkstoff erhalten hatten, ein Placebo.