Zudem scheinen auch viele Tausende Soldaten auf dem Weg an die Grenze zu sein. "Russland wird in einer Woche wahrscheinlich die meisten Streitkräfte, die es einzusetzen plant, vor Ort haben und könnte die Situation dann kurzfristig eskalieren, wenn es dies wünscht“, erklärte Militärexperte Robert Lee vom Londoner King’s College. Während der Waffentransport nun abgeschlossen scheint, kommen nun immer mehr Soldaten an die Grenze.
"Ein Großteil der in der Nähe der Ukraine stationierten Ausrüstung traf ohne Truppen ein, um sie zu bemannen“, hat der Experte beobachtete und vermutet, dass die jetzt verlegten Soldaten jederzeit einsatzbereit sind. Deshalb könnte die Lage nun bald eskalieren.
Zuletzt hatten Experten einen massiven Zustrom von Fahrzeugen und Personal in Kursk beobachtet. Dabei könnte es sich nach Vermutung der Experten um Untereinheiten der 9. Artillerie-Brigade handeln. Zudem waren auch aus Kursk Waffen in Richtung der Grenze verlegt worden. Wie nah diese Waffen aus dem etwa 250 Kilometer von der Grenze entfernten Kursk der ukrainischen Grenze bereits sind, ist noch unbekannt. Allerdings können sie innerhalb von wenigen Stunden auf das Staatsgebiet der Ukraine verlegt werden. Unterdessen wurden 350 zusätzliche deutsche Soldaten nach Litauen verlegt, so dass das Kontigent im Rahmen des "Enhanced Forward Presence“ (Erhöhte Vorwärtspräsenz; EFP) nun bereits aus 600 Bundeswehrkräfte besteht. Sie sollen dabei mithelfen, Ostflanke der NATO zu sichern. Zudem haben auch die Briten 350 weitere Soldaten nach Polen entsendet und ihr Kontingent dort nun ebenfalls auf 900 Soldaten erhöht.