Eine aktuelle Studie beweist eindeutig, dass der dritte Piks gegen das heimtückische Coronavirus Leben retten kann. Denn vor allem die Briten hatten besonders schnell geboostert. Dort haben 80 Prozent der Menschen ihre Drittimpfung bereits erhalten. Ein deutlicher Unterschied zu Deutschland (54 Prozent). Die Studie des britischen Office for National Statistics (ONS) zeigt, wie hilfreich die 3. Impfung bei der Vermeidung von Todesfällen ist.
Laut den ausgewerteten Daten der britischen Statistiker, haben dreifach gegen Covid geimpft Menschen ein um 93 Prozent geringeres Risiko einer Covid-19-Erkrankung zum Opfer zu fallen als Ungeimpfte. Zu diesem Ergebnis kommen die Statistik-Experten des ONS nach der Auswertung von 70 000 Corona-Todesfälle in England. Sämtlicher Todesfälle hatten sich zwischen Juli und Dezember 2021 ereignet. Die Forscher hatten das Sterberisiko dabei auf Grundlage der Anzahl der Impfungen berechnet, wie die britische Tageszeitung "Daily Mail“ jetzt berichtet. Bei vollständig geimpften Menschen lag die Sterberate durch Covid-19 bei 23,6 Todesfällen pro 100.000 Infektionen, während es bei Ungeimpften bei 356,5 Todesfällen bei 100.000 Infektionen gelegen hatte. Die Einnahme von 2 Dosen hatte das Risiko also um 81 Prozent gesenkt. In Sachen Booster-Impfung war das Sterberisiko seit September in jedem Monat sehr niedrig. Bei den über 90-Jährigen war das Risiko eines Todesfalls um 89 Prozent gesunken. Denn dort reduzierte sich die Sterberate von 3.237,1 pro 100 000 bei den Ungeimpften auf 343,2 pro 100 000 bei den dreifach Geimpften.