Die Beamten und Sanitäter fanden im Hotelzimmer einen Mann und eine Frau in Blutlachen, daneben lag eine Faustfeuerwaffe. Von Anfang an deutete viel auf Mord und Selbstmord hin. Die Ermittler des Landeskriminalamtes machten eine Schusshandanalyse und rekonstruierten die letzten Minuten des Paares. Oder gab es doch noch eine dritte Person?
Am Samstagmittag stand für die Ermittler fest: Es war fix Mord und Selbstmord, eine dritte Person wird von der Polizei ausgeschlossen. Die 36-Jährige erschoss zuerst den 50-Jährigen mit einem gezielten Schuss aus der legalen Faustfeuerwaffe. Dann richtete sich die 36-Jährige selbst. Die Schützin hatte alle waffenrechtlichen Dokumente. "Daher wird auch keine Obduktion durchgeführt, der Fall gilt als abgeschlossen", so Sonja Stamminger von der Polizei NÖ.