Eine international Metastudie von Daten zeigt, dass rund 14,8 Prozent am Coronavirus erkrankten Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung von neu aufgetretenen Ohrgeräuschen oder einer Verschlimmerung eines bestehenden Tinnitus berichtet hatten. Bei 7,6 Prozent der Patienten hatte Covid-19 dann sogar einen länger anhaltenden Hörverlust ausgelöst. Aus diesem Grund sind die Forscher nun auch sicher, dass eine Corona-Erkrankung die Beeinträchtigungen der Ohren und des gesamten Hörsystems auslösen kann. Auch Experten aus Deutschland kommen zu dem selben Ergebnis wie ein internationales Forschungsteam zu diesem Thema. So sei bei rund 40 Prozent der untersuchten Tinnituspatienten eine Verschlimmerung ihres Zustands nach einer Covid-19-Erkrankung beobachtet worden. Die Wissenschaftler des Tinnituszentrums der Universität Regensburg vermuten, dass ein erhöhtes Stresslevel bei der Erkrankung von Covid-19 den Tinnitus verstärkt oder auslöst.