Aus diesem Grund hat nun die Gewerkschaft Verdi am Dienstag angekündigt gegen sieben Bezsirksregierungen in Bayern zu klagen, die entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen hatten. Nach dieser können die Arbeitgeber in der aktuellen Situation bis zu 12 Stunden zusätzliche Wochenarbeitszeit anordnen. Allerdings sollte eine Arbeitszeit von 60 Stunden in der Woche nicht überschritten werde. Wenn die Arbeit an Werktagen nicht erledigt werden kann, soll für einen befristeten Zeitraum auch Sonntagsarbeit erlaubt sein. "Die Beschäftigten haben den Laden bis an die Erschöpfungsgrenze und teilweise darüber hinaus am Laufen gehalten“, kritisierte jetzt die Verdi-Landesbezirksleiterin Luise Klemens. "Die zulässige Höchstarbeitszeit heraufzusetzen und Sonntagsarbeit zu erlauben, ist für die Mitarbeiter eine unerträgliche Zumutung“, kritisierte Klemens und kündigte gleichzeitig rechtliche Schritte an