Noch immer schockiert der Doppelmord an zwei Polizisten (24 und 29) in Rheinland-Pfalz das Land. Nun gehen die Ermittler in diesem Fall davon aus, dass ihre Kollegen durch einen gemeinschaftlich begangenen Mord ums Leben gekommen sind. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass alle beiden Tatverdächtigen auf die Polizisten geschossen hatten.
Am Dienstagnachmittag äußerte sich nun Staatsanwalt Stefan Orthe auf einer Pressekonferenz zu der schrecklichen Tat: "Wir gehen davon aus, dass mindestens zwei Waffen verwendet wurden. Wir gehen auch davon aus, dass diese zwei Waffen von den beiden Beschuldigten genutzt wurden – also dass jeder geschossen hat“, informierte Orthe die Vertreter der Medien. Demnach geht man mittlerweile davon aus, dass beide Tatverdächtigen geschossen hatten, um die von ihnen begangene Wilderei zu vertuschen. "Der Ermittlungsrichter geht davon aus, dass die Tatverdächtigen in einem Fahrzeug im Kreis Kusel unterwegs waren, um dort zu wildern“, erklärte Staatsanwalt Orthen. Auf der Ladefläche ihre Wagens habe man eine "große Anzahl von Wildtieren“ gefunden. Angeblich soll der 32-jährige Tatverdächtige die Wilderei mittlerweile eingeräumt haben. Er selbst bestreitet aber auf die Polizisten geschossen zu haben. Auch was genau zur Tat vorgefallen ist, will der Mann nicht verraten.