In den deutschen Mittelgebirgen wird dann auch noch Schnee fallen. Ab einer Höhe von 400 Metern sollen die Niederschläge in Form von Schnee fallen. In Verbindung mit dem stürmischen Winden sind dort auch Schneeverwehungen möglich. In den tieferen Lagen des Landes müssen die Autofahrer mit überfrierende Nässe und Glätte rechnen. Am Montagmorgen war im Oberbergischen Kreis bei Reichshof (NRW) ein Schulbus mit 45 Kindern verunglückt. Dieser rutschte wegen der Schneeglätte in die Leitplanken. Glücklicherweise wurde nur 1 Mädchen (13) leicht verletzt.
Obwohl es in diesem Winter Schnee gegeben hat, waren sowohl der Dezember als auch der Januar deutlich zu warm gewesen. "Nach einem zu warmen Dezember ist nun auch der Januar deutlich zu warm ausgefallen“, bestätigt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. So sei der Januar 3,3 Grad wärmer gewesen verglichen mit dem langjährigen amtlichen Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. "Eine sehr hohe Abweichung“, erklärt Jung, der auch für den Februar vermutlich wärmeres Wetter als üblich sieht. Am Wochenende hatte Sturmtief "Nadia" für schlaflose Nächte bei den Einsatzkräften gesorgt. Sturmfluten und Orkanböen hatten für schwere Schäden gesorgt und hunderte Einsätze der Feuerwehr notwendig gemacht. So wurden zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Durch eine umstürzende Plakattwand war eine Person schwer verletzt worden und im Krankenhaus seinen Verleztungen erlegen. Erst am Sonntagnachmittag hatte sich die Sitaution an den Küsten von Nord- und Ostsee einigermaßen beruhigt. Zudem hatte der Sturm für gesperrte Straßen und auch Ausfällen beim Zugverkehr geführt.