Schon seit mehreren Jahren hat die ehemalige Tennislegende Boris Becker finanzielle Schwierigkeiten. Aus diesem Grund läuft in London ein Insolvenzverfahren gegen den ehemaligen Tennisprofi. Wegen der Ebbe in seiner Kasse hatte Becker bereits einige seiner geliebten Trophäen versteigern müssen.
Nun will die "Bild"-Zeitung erfahren haben, dass sich die Schulden des einstigen deutschen Tennis-Idols auf 37 Millionen Euro belaufen sollen. Nun soll durch das Insolvenzverfahren bereits einiges an Geld an die Gläubiger von Boris Becker zurückgeflossen sein. Allerdings ist die von Becker gezahlte Summe wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, sollen die Gläubiger von Becker lediglich eine Dividende von rund 0,85 Cent pro Euro erhalten haben. Oder anders ausgedrückt: Für jede Million an Schulden hat Becker nun 8.500 Euro gezahlt. Denn dies sei die Summe, die die englischen Behörden bei Becker für die Gläubiger einziehen konnte, Der Betrag soll bei gerade einmal 314.500 Euro liegen. So habe der Insolvenzverwalter von Becker im Jahr 2021 890.000 Euro bekommen. Allerdings seien zwei Drittel dieser Summe dann gleich für die Kosten des Verfahrens angefallen. Der Restbetrag von 314.500 Euro war dann zwischen allen Gläubigern Beckers in gleichen Teilen ausgezahlt worden.