"Die Höhle der Löwen": Tee mit Schuss für Dagmar Wöhrl

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"Die Höhle der Löwen": Tee mit Schuss für Dagmar Wöhrl

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:29 / Peter Symbolbild TVNOW / Frank W. Hempel


Wer schwingt das Tanzbein?

Nicht Handarbeit, sondern Beinarbeit steht im Mittelpunkt des nächsten Deals. Rene Taumberger und David Pirker möchten an den Erfolg der "Zumba"-Bewegung anknüpfen und stellen in der "Höhle der Löwen" ihr Tanz-Workout vor. Für 250 Euro wird ein Trainer ausgebildet und kann dann Kurse abhalten. Statt Latino-Musik wird zu einer Kombination aus Boogie Woogie, Rock'n'Roll, Swing und Jazzabilly getanzt. 120.000 Euro benötigen die Gründer, 20 Prozent bieten sie.

Ralf Dümmel und Nils Glagau wagen zwar ein Tänzchen, sind aber beide vom Geschäftsmodell wenig begeistert. Frank Thelen ebenso. "Es ist sauschwer, damit Geld zu verdienen. Zumba ist ein One-Hit-Wonder, das alles passt für mich als Investor nicht." Auch Georg Kofler will nicht in das Tanz-Geschäft einsteigen: "Ich bin beeindruckt, aber ich bin raus." Der Traum, mit den Löwen ein Tanzbein zu schwingen, ist für diese Gründer geplatzt.

Tee mit Schuss für Dagmar Wöhrl

Darauf einen Drink. Die nächsten Gründer, Lukas Passia und Vincent Efferoth, präsentieren "Noveltea", Tee mit Schuss, sie kombinieren das Getränk mit Spirituosen wie Rum, Whisky oder Gin. Die Idee dazu kam während des Masterstudiums in England. Dort haben die Gründer auch schon einen Auftritt in der englischen Gründershow "Dragon's Den" hinter sich. Mit den Drachen gab es allerdings keinen Deal. Jetzt sollen die Löwen ran. Die Gründer bieten 10 Prozent der Unternehmensanteile für 450.000 Euro.

Der alkoholische Tee soll in Flaschen verkauft werden, zwei Tassen Tee kosten neun Euro. Frank Thelen findet es zu teuer. "Das ist ein sehr kleines Segment und eure Bewertung ist zu hoch, ich bin raus." Auch Ralf Dümmel kritisiert die hohe Bewertung. "Das ist nicht fair, ich bin raus." Judith Williams trinkt kaum Alkohol und steigt daher ebenfalls aus.

Bleibt noch Dagmar Wöhrl. "Ich finde das Thema spannend, kann mir gut vorstellen, eine Marke aufzubauen, brauche aber 20 Prozent." Zu viel für die Gründer, mehr als 15 Prozent wollen sie nicht abgeben. Die Geschäftsfrau hält dagegen: "15 Prozent, aber ich bekomme von jeder verkauften Flasche einen Euro zurück. Bis 450.000?" Deal. Was den englischen Drachen nicht gelang, hat eine deutsche Löwin geschafft. Darauf einen Tee mit Schuss.