Auch wenn es die Arbeit mitbringt, dass die Mutter manchmal nicht da ist, als "Teilzeit-Mama" sieht sich Dorothee Bär keinesfalls: "Um es ganz klar zu sagen: Ich bin keine Teilzeit-Mama." Niemand sei das. Im Notfall könne sie dank schneller ICE-Anbindung innerhalb kurzer Zeit nach Hause kommen - außerhalb der Sitzungswochen könne sie außerdem "auch mal an einem Tag hin- und herfahren".
Sind Mama und Papa nicht daheim, kümmern sich die Großeltern um ihre drei Kinder. Für Bär keine Selbstverständlichkeit - sie befinde sich da in einer "privilegierten Situation". Dabei setzt die Ministerin auf eine klare Kommunikation mit den eigenen Eltern. So stellt sie sicher, dass auch Oma und Opa die Regeln zu Medienkonsum oder gesunder Ernährung einhalten - zumindest in großelterlich-freiheitlichem Rahmen: "Großeltern haben ja einen ganz eigenen Status und ebenso eigene Vorstellungen." Für Bär steht fest: "Großeltern sind das Schönste für Kinder."
Und wie ist es um den Coolness-Faktor von Mama-Ministerin bestellt? Der sei Dank eines Termins mit Rapperin Shirin David (24, "Supersize") "aktuell ganz weit oben", sagt Bär. Sie sei aber "oft keineswegs das Maß aller Dinge". Vor allem ihre Selfie-Kompetenz prangerten die Kinder an - und bei den Instagram-Storys sehe ihre große Tochter "Luft nach oben".