Georg Kofler: Wie der "Löwe" das Brüllen lernte

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Georg Kofler: Wie der "Löwe" das Brüllen lernte

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:26 / Günter Symbolbild imago images / Future Image


Er studiert Publizistik und Kommunikationswissenschaften, wird Assistent des ORF-Intendanten Gerd Bacher (1925-2015) und Büroleiter von Leo Kirch (1926-2011). Mehrfach wird Kofler gerufen, wenn es brenzlig wird: Der erst 31-Jährige saniert den maroden Privatsender Eureka, später ProSieben, baut ihn zu einer großen Sendergruppe aus und bringt ihn 1997 an die Börse. Danach päppelt er den Bezahlsender Premiere (heute Sky) auf und legt 2005 mit einem Volumen von 14,5 Milliarden Euro den bis dahin größten Börsengang eines Medienunternehmens hin.

Große Ambitionen

2007 zieht sich der Südtiroler aus der Fernsehbranche zurück, kann sich jedoch nicht ganz vom Mediengeschäft trennen. Kofler erkauft sich die Mehrheit an der Glow Media Group, die inzwischen als Social Chain AG Influencer wie Stefanie Giesinger (23) vermarktet. Seit 2016 ist er dort Hauptaktionär und Chairman. "Das unternehmerische Adrenalin ist uneingeschränkt vorhanden", sagte er dem Medienmagazin "DWDL". Sein Umsatz-Ziel: mehr als eine Milliarde Euro in fünf Jahren. Das Unternehmen werde sein "neues ProSieben im Zeitalter von Social Media".

Auch privat hat der Unternehmer ein neues Kapitel aufgeschlagen: Nach der Trennung von 9live-Gründerin und Ehefrau Christiane (53) sei er neu verliebt. Der "Bild" sagte der dreifache Vater: "Ich bin in einer neuen Beziehung. Ich betrachte das als großes Glück." Es sei wichtig, "dass man die Vergangenheit in positiver Erinnerung behält und nicht zu viel negative Energie in sein Herz lässt".