Stefan Göddes acht Schritte für ein plastikfreies Leben

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Stefan Göddes acht Schritte für ein plastikfreies Leben

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:25 / Simo Symbolbild ProSieben/Benedikt Müller


5. Was ich lange nicht gekannt habe, sind Waschbeutel gegen Mikroplastik. Viele Kleidungsstücke bestehen aus synthetischen Materialien, aus denen sich beim Waschen winzige Kunststofffasern lösen oder abbrechen. Und die landen dann über das Abwasser in den Flüssen und Meeren. Das lässt sich mit den Waschnetzen, die wie ein sehr feines Sieb funktionieren, deutlich reduzieren.

6. Um bei Mikroplastik zu bleiben: Im Bad kann man da echt was bewegen, zum Beispiel indem man darauf achtet, Waschmittel, Peelings, Seifen, Shampoo und Co. ohne Mikroplastik zu kaufen. Die meisten Flüssigseifen sind ja nicht nur in Plastik verpackt, sondern haben auch noch Mikroplastik drin.

7. Dann natürlich der Klassiker: Coffee-to-go-Becher. Ich versuche immer an einen Mehrwegbecher zu denken, oder ich bleibe einfach im Café und trinke oldschool entspannt im Sitzen vor Ort. Gleiches Prinzip bei Wasserflaschen, die man sich mit Leitungswasser auffüllen kann, das glücklicherweise in weiten Teilen Deutschlands Trinkwasser-Qualität hat.

8. Und apropos entspannt: Niemand kann es schaffen, von heute auf morgen ein plastikfreies Leben zu führen. Aber wenn wir alle nur eine einzige Sache im Alltag ändern, um Plastik zu reduzieren, dann können wir, glaube ich, einen großen Schritt in die richtige Richtung gehen - und das Leben trotzdem genießen.