#madebygoogle 2019: Pixel 4 und weitere Hardware vorgestellt

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#madebygoogle 2019: Pixel 4 und weitere Hardware vorgestellt

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:25 / Angela Symbolbild Google Inc.Google Inc.


Ab dem 24. Oktober im Handel

Am heutigen Dienstag hat Google der Welt wieder einmal neue Hardware präsentiert. Im Mittelpunkt des alljährlichen #madebygoogle-Events standen dabei vor allem die beiden frischen Smartphones Pixel 4 und Pixel 4 XL. Die Nachrichtenagentur spot on news konnte die neuen Android-Flaggschiffe bereits kurz in Händen halten. Beim ersten Test hinterließen die beiden Modelle abermals einen hervorragenden Eindruck.

Das Pixel 4 und der größere Bruder Pixel 4 XL unterscheiden sich bis auf wenige Merkmale kaum voneinander. Während die etwas kleinere Variante mit einem 5,7-Zoll-OLED-Display daherkommt, hat das XL-Model ein 6,3-Zoll-Display zu bieten. Beide verfügen über eine sogenannte "Ambient EQ Farbanpassung", ein Kontrastverhältnis von 100.000:1, HDR-Unterstützung und eine "Smooth Display"-Funktion (bis zu 90 Hz). Letztere Option wird jedoch nicht von allen Apps unterstützt.

Schnelleres Entsprerren und "Motion Sense"

In beiden Geräten sorgen sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und ein 64-Bit-Achtkernprozessor (Qualcomm Snapdragon 855) dafür, dass Apps und die Menüführung stets flüssig laufen. Und damit der Akku - 2.800 mAh beim Pixel 4 und 3.700 mAh beim Pixel 4 XL - auch den ganzen Tag durchhält, hat Google nach eigenen Angaben zudem am Energieverbrauch gedreht. Zudem ist natürlich eine Schnellladefunktion wieder mit an Bord und kabelloses Laden ist ebenfalls möglich.

Features wie "Face unlock" wurden allerdings nicht nur in Sachen Verbrauch sinnvoll angepasst. Die Smartphones bemerken etwa, wenn ein Nutzer nach dem Pixel greift und bereiten schon einmal alles zum Entsperren des Telefons vor. So soll das Unlocken über die Gesichtserkennung besonders schnell vonstatten gehen. Die Gesichtsdaten werden übrigens auf dem Titan-M-Sicherheitschip gespeichert, der sich um viele Angelegenheiten kümmert, die mit dem Thema Security zu tun haben.

Besonders spannend ist die neu eingesetzte "Motion Sense"-Technologie. Mit Gesten lässt sich so künftig das Smartphone bedienen, ohne den Screen berühren zu müssen. Ein Sensor erkennt etwa eine Wischgeste mit der Hand - und so können unter anderem Songs bei Spotify oder YouTube Music übersprungen oder Seiten eines Buches umgeblättert werden. Außerdem erkennen Pixel 4 und Pixel 4 XL, wenn ein Nutzer beispielsweise nach einem auf dem Tisch liegenden Gerät greift. Das Smartphone schaltet daraufhin automatisch sein Display an - und schaltet dies auch wieder aus, sobald sich der Nutzer weiter entfernt, was ebenfalls Energie spart.

Verbesserte Nachtsicht und klügerer Assistent

Google verbaut in seinen neuen Modellen neben einer Frontkamera mit acht Megapixeln auch zwei rückseitige Kameras mit 16 und 12,2 Megapixeln, was unter anderem Porträt-Fotografien zu Gute kommt. Über einen Schieberegler wird es möglich, Highlights und Schatten schon vor dem Knipsen anzupassen und Details im Vorder- als auch im Hintergrund einer Aufnahme unabhängig voneinander zu modifizieren. Außerdem bekommt der gefeierte "Night Sight"-Modus, durch den Aufnahmen selbst bei widrigsten Lichtverhältnissen gelingen, ein Update auf Version 2.0. Der neue "Astrophotography"-Modus soll etwa noch imposantere Aufnahmen des Sternenhimmels ermöglichen.

Dieses Bild wurde mit dem "Astrophotography"-Modus aufgenommen Google Inc.

Auch der Google Assistant wird intelligenter, wie schon im Mai angekündigt wurde. So soll der Sprachassistent schneller auf Anfragen antworten und soweit mitdenken, dass Aufgaben auch in Reihe abgearbeitet werden können. Zunächst werden diese Verbesserungen allerdings beim englischsprachigen Assistenten umgesetzt. Auch an der deutschsprachigen Variante werde gearbeitet, wie Google versichert. Derzeit ist aber noch nicht klar, wann das deutsche Update erscheinen soll. Das gilt ebenso für eine beeindruckende neue Aufnahme-Funktion, die gesprochene Inhalte innerhalb von Millisekunden automatisch transkribiert - ähnlich wie bei den im Frühjahr vorgestellten "Live Captions", die Untertitel auf den Bildschirm zaubern. Das alles passiert direkt auf dem Gerät, eine Internetverbindung ist nicht notwendig.