Verräterische Freunde, aufwendige Prozesse, teure Therapien - all das nagte am Kontostand des beliebten Musikers. Doch nicht nur das. In Interviews mit der Nachrichtenagentur spot on news hatte Williams schon kurz vor und nach seinem "DSDS"-Sieg klar gemacht, dass er die Prämie keinesfalls für sich allein behalten wollte. "Ein Teil wird für meine Kinder angelegt, damit sie etwas als Sicherheit haben", sagte Mr. Bling Bling im Mai 2017.
Einen weiteren Teil habe er für seine Schwester vorgesehen, sagte Williams damals: "Sie hat ihre Arbeit aufgegeben, um unsere Mutter zwei Jahre lang zu pflegen." Immer wieder habe er ihr aus Deutschland ein wenig Geld zugeschickt.
Williams' Fürsorge spiegelt auch der Instagram-Post wider, mit dem die Familie die Öffentlichkeit von seinem Tod informierte. "Es wurde uns nicht nur ein großartiger Entertainer und Sänger genommen, sondern auch einen liebender, warmherziger sowie fürsorglicher Ehemann und Familienvater", heißt es dort.
Williams hatte aber nicht nur seine Familie im Blick, auch soziale Projekte lagen dem Musiker am Herzen. Einen Teil seines "DSDS"-Gewinns wollte er an ein Kinderhospiz spenden. Auch auf seiner Homepage spricht Williams von Unterstützung "diverser Jugend- und Kinderprojekte". Erst zum Schluss dachte Williams dann an sich und seine Frau. "Ich bin ein Mensch, der gerne teilt", erklärte er.
Finanzielle Schwierigkeiten waren Williams nicht unbekanntFinanzielle Schwierigkeiten kannte Williams auch aus der Zeit vor seinem Sieg bei "DSDS". In einem Interview mit dem "Kölner Express" etwa erzählte er 2017, er habe große Probleme mit Mietnomaden gehabt: "Dreimal hatte ich einen immensen Schaden am Haus. Einmal Kosten von 60.000 Euro, einmal von 80.000 Euro. Das hat mich dann wirklich beinahe in den totalen Bankrott getrieben."