Hochschwanger vor der Kamera: Jasmin Schwiers drehte im achten Monat!

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Hochschwanger vor der Kamera: Jasmin Schwiers drehte im achten Monat!

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:21 / Angela Symbolbild imago/Sven Simon


Für Krimireihe "Die Füchsin"

Bis kurz vor der Geburt ihrer zweiten Tochter stand Jasmin Schwiers (37) im Frühjahr noch vor der Kamera. Das Ergebnis zeigt das Erste am 10. und 17. Oktober jeweils um 20:15 Uhr in zwei neuen Fällen der erfolgreichen ARD-Donnerstagskrimi-Reihe "Die Füchsin". Für Schwiers wurde die Geschichte sogar extra umgeschrieben. Auch ihre Serienrolle Simone Pabst ist hochschwanger. "Es wäre sehr schwierig gewesen, meine Rolle einfach plötzlich wegzulassen", so Schwiers.

Die Dreharbeiten seien zwar "sehr anstrengend" gewesen, doch das Team habe sich liebevoll um sie gekümmert. Ihre zweite Tochter Fine kam schließlich im Mai zur Welt. Vater des Kindes ist "Sturm der Liebe"-Star Jan van Weyde (40). Ihre erste gemeinsame Tochter Juli wurde 2014 geboren. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news blickt Schwiers auf die Dreharbeiten mit Babybauch zurück und erklärt, wie sie heute das Leben als zweifache Mutter meistert.

Aufgrund Ihrer Schwangerschaft wurde die Geschichte zu "Die Füchsin" extra umgeschrieben. Hätten Sie mit diesem Entgegenkommen gerechnet?

Jasmin Schwiers: Ich war sehr froh, dass sich der Drehbuchautor nochmal an seine eigentlich fertigen Bücher gesetzt hat, um meine Kugel irgendwie einzubauen. Andererseits war die Produktion auch sehr glücklich, dass ich mich auf das Abenteuer eingelassen habe, so kurz vor dem Mutterschutz noch zu drehen. Wir sind inzwischen ein eingespieltes Ensemble und es wäre sehr schwierig gewesen, meine Rolle einfach plötzlich wegzulassen. Dafür bin ich auch zu gerne Teil dieses Formats.

Hatten Sie Bedenken, ob die Dreharbeiten körperlich zu belastend werden könnten, schließlich waren sie bereits hochschwanger?

Schwiers: Ich wusste, dass es anstrengend werden würde im achten Monat zu drehen. Aber beim zweiten Kind hat man sowieso nicht mehr so viel Schonzeit wie beim Ersten. Zuhause ist ja auch immer was los. Von daher hatte ich keine ernsthaften Bedenken, sonst hätte ich den Dreh nicht angetreten.

Wie hat Ihr Ehemann reagiert, hatte er Bedenken?

Schwiers: Nein. Der Großteil der "Füchsin" wird in meiner (Wahl-)Heimat Köln gedreht, ich konnte also jede Nacht in meinem eigenen Bett schlafen. Die einzige Hürde ist immer die Organisation. Da mein Mann als Comedian andauernd unterwegs ist, musste uns die Oma einmal mehr den Rücken freihalten. Ich sage es immer wieder: Ein Hoch auf die Omas dieser Welt!!

Wie anstrengend waren die Dreharbeiten letztendlich für Sie?

Schwiers: Es war anstrengend, keine Frage. Aber das Team hat mich sehr lieb umtüddelt, alle waren wahnsinnig aufmerksam. Sobald ich aus dem Bild getreten bin, stand eine Kiste für mich bereit, auf die ich mich setzen konnte. Und Stephie, unsere Requisite, hatte überall kleine Snacks für mich versteckt. Daran hätte ich mich gewöhnen können.

Wie hat sich die Schwangerschaft von Ihrer ersten unterschieden?

Schwiers: In der ersten Schwangerschaft liegt man sehr viel rum. Man macht Yoga, schläft viel und hört auf seine inneren Bedürfnisse. In der zweiten Schwangerschaft hat man zu all dem gar keine Zeit. Man versucht, den sowieso schon anstrengenden Alltag mit Kind und Job zu meistern, ohne ständig irgendwo hinzubrechen oder stehend einzuschlafen. Ich habe aber trotzdem versucht, es bewusst zu genießen. Es ist einfach ein Wunder und das Staunen darüber wird auch beim zweiten Mal nicht kleiner.