"Einem symptomlosen Infizierten ist ja zuzumuten, andere Infizierte zu betreuen, die vielleicht schwerer krank sind.“
Gar nicht anfreunden kann sich mit diesem Vorschlag der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß. "Ein flächendeckender Einsatz von infizierten symptomlosen Mitarbeitern in der kritischen Infrastruktur ist ein zu hohes Risiko, gerade auch im Gesundheitswesen für die besonders vulnerablen Gruppen“, argumentierte Gaß bei den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Und fügt dann hinzu:
"Es wäre den Mitarbeitern auch schwer zu vermitteln, mit viel Aufwand Infektionsschutz zu betreiben, während Kollegen infektiös am Krankenbett stehen.“. Zudem sprach Haß sich dafür aus die Quarantäneregelung nur nach einer sorgfältigen Prüfung zu ändern. "Wir brauchen valide Daten über die Infektionslage und deutlich mehr Daten über Omikron, um wirklich Entscheidungen treffen zu können, ob durch ein frühzeitiges Freitesten eine Verkürzung möglich ist“, forderte Gaß deshalb.