Denn die Weltgesundheitsorganisation wirft bei den Daten ein, dass unter den beobachteten Fällen vor allem junge Leute mit guter Gesundheit unter den Infizierten waren und in diesen Ländern auch eine hohe Impfquote vorgeherrscht habe. "Wir kennen noch nicht die Auswirkungen von Omikron bei den besonders gefährdeten Gruppen: ältere Menschen, die noch nicht vollständig geimpft sind“, erklärte ein Sprecher der WHO am Dienstag. Forscher aus Göttingen hatten in einer Untersuchung außerdem festgestellt, dass die Omikron-Variante gegen viele aktuelle Antikörper resistent ist. So sollen auch Antikörper von Genesenen die Ausbreitung der Omikron-Variante im menschlichen Körper kaum hemmen. Dies meldeten nun die Uni Göttingen und das Leibniz-Institut für Primatenforschung. "Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Antikörpertherapien für Covid-19 an die Omikron-Variante angepasst werden müssen“, verdeutlicht der Leiter der betreffenden Studie, Stefan Pohlmann.