Gefährliche Nebenwirkung auch bei neuer Wunderpille von Pfizer? Das sagen die Experten

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Gefährliche Nebenwirkung auch bei neuer Wunderpille von Pfizer? Das sagen die Experten

News (2 / 1) 30.12.2022 00:33 / Torben Symbolbild imago


Sorgt Corona-Pille dafür das toxische Werte erreicht werden

Nach einer ersten Durchsicht der Daten befürchten Experten, "dass Ritonavir bei der Kombination von Paxlovid mit anderen Arzneimitteln, die ebenfalls durch das CYP3A-Enzym verstoffwechselt werden, die gleichzeitig verabreichten Arzneimittel auf toxische Werte ansteigen lassen könnte", heißt es aktuell bei NBC News. Denn das Medikament Paxlovid besteht aus einer Kombination von zwei separaten Pillen. Und zwar das Virostatikum Nirmatrelvir und einem zweite Wirkstoff namens Ritonavir. Ritonavir wird bereits seit einiger Zeit auch in der Behandlung von HIV-Patienten eingesetzt. Es unterdrückt ein Leberenzym namens CYP3A. Dieses Leberenzym baut aber gleichzeitig auch viele Arzneimittel ab. Darunter auch Nirmatrelvir, denn zweiten Wirkstoff von Paxlovid. Das Medikament Ritonavir hilft also dabei den Abbau des antiviralen Arzneimittels im Körper zu verlangsamen. Dies sorgt für einen verlängerten therapeutische Wirkstoffspiegel. Auf diese Weise wird eine schwere Erkrankung durch Covid-19 dann in den meisten Fällen verhindert.

Achtung Wechselwirkung! - Diese Medikamente könnten schwere Nebenwirkungen verursachen

Aus diesem Grund sorgen sich Experten, dass die Einnahme anderer Medikamente während der Behandlung mit Paxlovid zu schweren Nebenwirkungen führen könnte. Dies sei nach Meinung der Experten vor allem bei Gerinnungshemmern, Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen, Antiepileptika, Medikamente gegen Bluthochdruck und Cholesterin sowie bei Medikamenten zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen der Fall. Möglicherweise könnte auch Medikamente zur Behandlung von HIV (AIDS), Krebs und Erektionsstörungen Nebenwirkungen verursachen. Nach Angaben der NBC seien die Experten auch der Meinung, dass die Wechselwirkung zwischen den Medikamenten durchaus beherrschbar seien. Denn Paxlovid muss maximal fünf Tage eigenommen werden. Aus diesem Grund empfehlen die Experten den Patienten ihre Ärzten schon im Vorfeld darüber zu informieren, welche weiteren Medikamente sie einnehmen.