Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls aufgenommen. "Wir wissen bisher nicht, wie der Mann in die falsche Fahrtrichtung kam, ob er falsch eingefahren ist oder auf der Autobahn gedreht hat“, informierte ein Polizeisprecher. Nach dem Unfall hatte sich an der Unfallstelle ein Stau gebildet, der es den Rettungskräften erschwert hatte an die Unfallstelle zu kommen "Es gab kaum ein Durchkommen in der Rettungsgasse, wir hatten massive Probleme durch falsches Verhalten von Verkehrsteilnehmern“, erklärt Michael Wegel, Kommandant der Feuerwehr Achern. Nach dem Unfall war die vollständige Sperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen notwendig, um die Lösch- und Bergungsarbeiten durchzuführen. Erst deutlich nach Mitternacht konnte die Autobahn erneut teilweise für den Verkehr freigegeben werden. Mit der endgültugen Freigabe der A5 in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Achern wird erst am frühen Nachmittag des 1. Weihnachtsfeiertages gerechnet, da sich die Aufräumarbeiten als äußerst umfangreich erwiesen hatten.