Aus diesem Grund wurden fast 1.000 Patienten gebeten, einen Bluttest durchführen zu lassen, um den Antikörperspiegel zu überprüfen. So soll festgestellt werden, ob diese Menschen tatsächlich über einen Impfschutz verfügen. Am Mittwoch hatten sich die ersten 300 Patienten testen lassen. Am Donnerstag soll die Aktion dann beendet sein.
Zudem gibt es Hinweise auf einen möglichen Abrechnungsbetrug. Denn laut der Kassenärztlichen Vereinigung sollen mehr Impfungen abgerechnet worden sein, als von den beiden Arztpraxen tatsächlich durchgeführt worden waren. Nun wird gegen die Beschuldigten außerdem wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Betrug, sowie unrichtiger Bescheinigung von Impfungen und dem Gebrauch von unrichtigen Gesundheitszeugnissen ermittelt. Bei den Razzien sichergestelltes Beweismaterial wird zur Zeit ausgewertet.