"Vorbereiten müssen wir die Gestaltung von Wechselunterricht, wenn er wieder erforderlich wird. Die digitale Ausstattung der Schulen müssen wir rasch verbessern und dafür sorgen, dass die Gelder des Digitalpakts schneller abfließen. Und wir müssen uns auch darauf vorbereiten, dass Schulschließungen notwendig werden könnten – nicht flächendeckend, aber regional“, zeigt sich Watzinger angesichts der erschreckenden Infektionszahlen aus anderen Ländern besorgt.
Trotzdem will die Ministerin so lange es geht auch weiter an offenen Schulen festhalten. Sollte es wirklich wieder zu Wechselunterricht kommen, dürfte dies ein großes Problem für die Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte darstellen. Denn offenbar ist der Unterricht von zu hause deutlich weniger effektiv als der Distanzunterricht. Bleibt also zu hoffen, dass Omikron Deutschland nicht mit voller Härte trifft und es ermöglicht einen Großteil der Schulen auch weiter offen zu lassen.