Allerdings zeigt sich zu bestätigen, dass eine hybride Immunität, also eine Immunität die sowohl durch eine Impfung als auch durch eine Infektion mit dem Virus entsteht, deutlich besser gegen eine Ansteckung durch die Omikron-Variante schützt. Diese bestätigen auch die Wissenschaftler aus Innsbruck in ihrer Forschungsstudie. Zudem entdeckten sie auch noch ein weiteres interessantes Detail. So sollen Kreuzimpfungen von AstraZeneca und Biontech offenbar ebenfalls besser gegen Omikron schützen. Auch dies ging aus der Analyse der Blutproben hervor. Trotzdem waren die Wissenschaftler ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass sämtliche Impfstoffe in ihrer Wirkung gegen die Omikron-Variante nachlassen. So sei die Schutzwirkung gegen andere Varianten deutlich höher. Zudem kommen die Untersuchungen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass eine Booster-Impfung die Schutzwirkung gegen die neue Variante deutlich erhöht.
Angesichts neuer Daten hatte die Ständige Impfkommission in Deutschland sich nun dazu durchgerungen, eine Auffrischung gegen Covid-19 bereits nach 3 statt nach 6 Monaten zu empfehlen. Denn sofort nach der Booster-Impfung sehe man einen deutlichen Anstieg der Schutzwirkung, der dann in vielen Fällen auch gegen Omikron wirksam sein soll. Wie lange der Schutz dann nach der Boosterung andauere, darüber gibt es bisher allerdings noch keine genauen Zahlen. Auch die jetzt in Österreich durchgeführte Studie gibt keinen Aufschluss darüber, wie hoch die Schutzwirkung auf einen schweren Verlauf der Omikron-Variante bei doppelt geimpften Menschen ist. Denn in diesem Fall spielen dann nicht nur die Antikörper sondern auch noch die T-Zellen des menschlichen Körpers eine große Rolle. Forschungsergebnisse aus Südafrika legen allerdings nahe, dass auch doppelt geimpfte Menschen weiterhin ziemlich gut vor einem schweren Verlauf einer Coronavirusinfektion durch Omikron geschützt sind. Diese Einschätzung teilen auch die Wissenschaftler aus Innsbruck.