Während Großbritannien bereits voll von Omikron erfasst wurde, rüstet sich Deutschland für einen Anstieg der Infektionszahlen. Aus diesem Grund wird am Dienstag ein weiterer Bund-Länder-Gipfel stattfinden. Denn die Sorge ist groß, dass die Omikron-Variante auch das deutsche Gesundheitssystem an seine Grenzen bringen könnte.
Doch offenbar gibt es auch Hoffnung! Denn nach der Analyse der ersten Daten scheinen die Infektionen durch Omikron milder zu verlaufen als, als dies bei der Delta-Variante der Fall gewesen ist. Denn in Südafrika mussten nur halb so viele Menschen in die Krankenhäuser wie zu Spitzenzeiten der Delta-Variante. Und die Intensivbetten sind sogar nur zu einem Viertel ausgelastet, verglichen mit den Delta-Zahlen. "Der Ausbruch ist milder“, fasst deshalb auch Prof. Howard Forman von der Yale University die Daten auf Twitter zusammen. Allerdings bestanden zunächst Zweifel, ob diese Zahlen auf Europa übertragbar sind. Denn das Alter der südafrikanische Bevölkerung ist deutlich jünger und viele Südafrikaner hatten sich während dem Verlauf der Pandemie bereits mit dem Coronavirus angesteckt. In Deutschland hingegen gibt es eine große Impflücke von Menschen, die noch komplett ungeschützt sind.