"Die Höhle der Löwen": Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte

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"Die Höhle der Löwen": Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:20 / Peter Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Glagau und Maschmeyer steigen ebenfalls aus und lassen Wöhrl und Dümmel den Vortritt. Während Letzterer Versprechen à la "Ich bringe das Produkt in mindestens 10.000 Filialen" macht, zeigt sich Wöhrl eher zurückhaltend - und legt sich damit selbst ein Ei. Am Ende entscheidet sich die Gründerin für Dümmels einladende Filialen-Offensive.

Frank Thelen erteilt elektrische Abfuhr

Isabell Armbruster, Marius Martin, Benedict Kuhlmann und Daniel Jäger wollen den "Die Höhle der Löwen"-Investoren beweisen, dass "Zurück in die Zukunft" längst Wirklichkeit ist. "JayKay" ist die weltweit erste elektrische Longboard-Achse, die flexibel an jedes Deck montiert und per Fingerring gesteuert werden kann. Was die "Löwen" für das Elektro-Longboard und zehn Prozent der Firmenanteile hinblättern müssen? Stolze 100.000 Euro.

Da Thelen bekennender Elektro- sowie Longboard-Fan ist, treten alle anderen Investoren von einem Deal zurück. Schmeichelhaft - aber aussichtslos. Denn nicht nur der stolze Preis von 2.000 Euro pro Stückzahl lässt Thelen zögern. Auch das wenig "smoothe" Fahrgefühl hält ihn am Ende von einem Angebot ab. Er erteilt "JayKay" eine Abfuhr.

Glagau und Dümmel beißen in den sauren Apfel

Andre Sierek und Jan Stratmann wollen mit "BitterLiebe" die öde Kräuterkunde zum hippen Lifestyle-Produkt machen. Für 200.000 Euro bieten sie 12,5 Prozent der Unternehmensanteile. Die Investoren sind von den bitteren Tropfen aus 15 Kräutern begeistert, bis auf Kofler, der nach eigener Aussage zur Verdauung dann doch lieber zum Schnaps greifen würde. Die Angebote der übrigen "Löwen" flattern nacheinander ins Haus - und bringen den Ärger gleich mit.

Denn während Glagau, der mit Wöhrl einen gemeinsamen Deal anbietet, der Meinung ist, das Produkt müsse unbedingt in die Apotheke, um es groß zu machen, hält Großhandel-Experte Dümmel dagegen. Die Investoren geraten aneinander, werden laut und verlieren aus den Augen, dass mit Williams noch eine weitere "Löwin" scharf auf "BitterLiebe" ist. Und wie das nun mal so ist: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Am Ende ist es Williams, die den beiden Gründern für 20 Prozent der Firmenanteile ihr Investment zusichert.