Doch die Pflegekraft bestreitet bisher, mit dem Corona-Ausbruch in dem Heim in Zusammenhang zu stehen. "Mit den Infektionen will sie nichts zu tun haben. Wir treffen sämtliche Maßnahmen, die dazu geeignet sind, um die Vorwürfe aufzuklären“, erklärt die Sprecherin der Staatanwaltschaft. Über den Fall hatte die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ in einem Bericht ausführlich informiert. Mittlerweile hat das Pflegeheim die als Alltagsbegleiterin beschäftige Frau entlassen, wie der Leiter der Einrichtung, Michael Ossenkopp, bestätigt. Auch er hatte zuvor bestätigt, dass sich der von der Frau vorgelegte Impfpass als gefälscht herausgestellt hatte. Nach dem Vorfall habe das Pflegeheim Anzeige gegen die Frau gestellt. Kurz darauf soll sich dann bestätigt haben, dass die ehemalige Mitarbeiterin sich mit dem Coronavirus infiziert hatte und trotzdem zur Arbeit im Heim erschienen war. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden wohl noch eine Weile andauern.