Promi oder Marke – wo liegen heute die Unterschiede?

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Prominent werden, das ist heute auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Entweder, man zeichnet sich in seiner eigenen Disziplin durch besonderes Talent oder harte Arbeit aus, oder man wird unfreiwillig berühmt. Eine recht neue Möglichkeit, seine Bekanntheit zu steigern, sind die sozialen Medien. Innerhalb einzelner Bubbles gibt es so Berühmtheiten, die es noch vor wenigen Jahren garantiert nicht ins Fernsehen oder mit einer positiven Meldung ins Internet geschafft hätten.

Möglich ist das, weil heute jeder zu seinem eigenen Agenten, Verleger, Serienschreiber und Hauptdarsteller werden kann. Teure Kamera und ein großes Team benötigt heute niemand mehr, so manchem gelingt es sogar, mit dem eigenen Handy zum gefeierten Star zu werden.
Egal, ob in der Fitnessbranche, in der Mode oder im Gaming – jede Szene bringt heute ihre Stars hervor. Mit diesen verbindet man Ruhm und Reichtum. Doch ist es wirklich möglich, nur aufgrund der sozialen Medien ein Vermögen aufzubauen oder ist der Hype doch nur heiße Luft?

Nun, detaillierte Zahlen zur Monetarisierung bei YouTube, als Beispiel, gibt es nicht. Das liegt vorrangig an der Unternehmenspolitik der Plattform. Wer mit seinen Videos Geld verdient, der erklärt sich dazu, keine Details zur Höhe der Bezahlung zu verraten. Natürlich ist es auch dem kreativen Kopf hinter einem Video selbst überlassen, wie viel Werbung gezeigt werden soll oder ob das Video überhaupt monetarisiert werden soll. Hier wird ein schmaler Pfad beschritten, denn als Videoersteller möchte man mit zu viel Werbung seine Fans nicht verschrecken.

Wie steht es um die ganz Großen in der Branche?

Immer wieder munkelt man, dass ein Star wir Cristiano Ronaldo, der den Weltrekord in Sachen Follower weltweit hält, mehrere Millionen Euro mit nur einem Post verdient. Das funktioniert natürlich nicht mittels der Monetarisierung, sondern allein durch die Reichweite und den Bekanntheitsgrad des Superstars. Egal, ob eine Person mit derart vielen Followern für eine Marke oder für ein Produkt, das unter dem eigenen Namen vertrieben wird, Werbung macht, es bedeutet immer einen deutlichen monetären Zugewinn. Wer also den Vorteil mitbringt, bereits aus einem anderen Bereich des Lebens weltweit bekannt zu sein, der nutzt die sozialen Medien noch einfacher als eine große Geldquelle. Fraglich ist dabei, inwiefern der soziale Gedanke und das Teilen kreativer Ideen für normale Nutzer, die soziale Medien ausschließlich auf der Suche nach Inspiration und zum Zeitvertreib nutzen, erhalten bleibt?

Auch als verantwortliche Person innerhalb eines Unternehmens wünscht man sich manchmal, eine derartige Reichweite zu haben. Einen Star im Format eines Cristiano Ronaldo holt man sich aufgrund der bereits angesprochenen Preise kaum ins Boot. Doch natürlich gibt es andere Möglichkeiten, die einem zu mehr Sichtbarkeit im Internet verhelfen. Nicht immer braucht es die sozialen Medien, um auf eigene Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam zu machen, auch wenn es nicht schaden kann, wenn man ein möglichst breites Feld mit seiner Präsenz abdeckt.
In der heutigen Zeit geht es vorwiegend darum, möglichst gut mit seiner Internetpräsenz vernetzt zu sein. Je mehr andere Seiten im Netz auf das eigene Angebot verweisen, desto schneller wird man von den Nutzern der bekannten Suchmaschinen gefunden. Es handelt sich bei der Vernetzung um sogenannte Backlinks. Diese erhöhen das Ranking bei den Ergebnissen nach einer Suche deutlich.

Backlinks sind von elementarer Bedeutung für gute Google Rankings und sollen deshalb auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn die eigene Internetseite gerade in den Startlöchern steht oder man sich gegen die harte Konkurrenz durchsetzen möchte. Nicht immer braucht es Starpower und riesige Werbebudgets, um potenzielle Kunden auf die eigene Seite zu locken. Manchmal reicht es, ein starkes Team in seinem Rücken zu haben, das die Finessen des Internets und vor allem der Suchmaschinen in- und auswendig kennt.

Mit Vorsicht zu genießen – es ist nicht alles Gold, was glänzt

Im Wissen, dass die sozialen Medien für manche Prominente oder für solche, die davon ausgehen, sich dieser Gruppe an Menschen zurechnen zu dürfen, die Haupteinnahmequelle sind, sollten fortan die sozialen Medien genossen werden. Nicht alles, was dort zu sehen ist, entspricht der eigenen Meinung der Absender und einen wirklichen Einblick in das Leben der Reichen und Schönen bekommt man auch nicht, selbst wenn dieser Eindruck bewusst erweckt werden soll.
Geschicktes Marketing mit Stars und Sternchen setzt sich aus einem komplizierten Netzwerk zusammen, das schon so manchen irregeführt hat.
Was soll verkauft werden, wenn ein Schlagerstar eine Hochzeit andeutet, oder wenn ein Model ein Hotel in ihren Storys verlinkt? Ja, nicht immer macht es Spaß, wenn man mit derartigem Argwohn als Empfänger eines Posts seiner persönlichen Helden und Stars reagiert, doch leider funktioniert die Welt genau auf diese Art und Weise.
Erscheint etwas beinahe zu schön, um wahr zu sein, so lohnt es sich, primär im Internet, die Frage zu stellen, wie finanziert sich das Ganze und welchen Preis und in welcher Form, muss man selbst dafür bezahlen? Natürlich kann man den Spieß herumdrehen und selbst das Potenzial für sich nutzen. Vielleicht steckt ja ein wahrer Star in einem, der seine Hobbys mit der Welt teilt und zeigt, was es zum Mittagessen gibt? Vermarkten lässt sich heute beinahe alles. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sehr genau weiß, was man tut und bestehende Systeme zu seinem eigenen Vorteil nutzt.

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