Dieses negative Testergebnis muss ab diesem Dienstag dann nach der Ankunft noch einmal bestätigt werden. Alle Einreisenden aus afrikanischen Ländern, die die Briten auf eine "rote Liste" gesetzt haben, müssen nach der Einreise ein zehntägige Quarantäne antreten.
Von weiteren Verschärfung der Corona-Maßnahmen wurde aber noch abgesehen. Trotzdem ruft die Regierung die Bürger zu freiwilligen Kontaktbeschränkungen auf und bittet dies Arbeitgeber so viel Posten wie möglich auf Heimarbeit umzustellen.
Als weitere Maßnahme hatte Premierminister Boris Johnson (57) schon in der letzten Woche Booster-Impfungen für alle Erwachsenen bis Ende Januar versprochen. Bisher geht es bei den Booster-Impfungen in Großbritannien aber noch recht träge zu. So kritisierte die
Altenpflege-Organisation Age UK das neu gestartete Impfprogramm als "Chaos“. Aktuell sei ein Fünftel der Pflegeheimbewohner nicht mit Auffrischungsimpfungen geschützt worden, wie Age-UK-Direktorin Caroline Abrahams gegenüber der Tageszeitung "Guardian“ kritisierte. In den letzten Tagen war die Inzidenz in Großbritannien auf 469 angestiegen. Die Zahl der Todesfälle und der Krankenhauseinweisungen lag in der letzte Woche stabil bei 800 Todesfällen und gut 5.300 neuen Covid-Patienten in den Krankenhäusern. In Deutschland sind bisher deutlich weniger Fälle von Covid-19 gemeldet worden, die durch die Omikron-Variante ausgelöst worden sind. Allerdings werden bei uns auch weniger Virusgenome sequenziert als in Großbritannien.