Wieder einmal zeigt sich in einem Seniorenheim im thüringischen Saalfeldt-Rudolstadt, wie tödlich das heimtückische Coronavirus sein kann. Dort sind mittlerweile 27 Menschen nach dem jüngsten Ausbruch des Virus gestorben. Doch diese Tragödie wäre wohl zumindestens in diesem Ausmaß zu vermeiden gewesen. Ein Großteil der Bewohner war anscheinend nicht geimpft.
Noch am Freitag hatte das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt die Anzahl der Opfer durch das Coronavirus auf 18 Todesfälle beziffert. Über das vergangene Wochenende sollen jedoch 9 weitere Todesopfer hinzugekommen sein, so dass die Anzahl der Todesopfer nun auf 27 angestiegen ist. Auch weitere Todesopfer innerhalb der nächsten Tage können nicht ausgeschlossen werden, da schon seit Tagen immer wieder Nachmeldungen erfolgen, die als Todesursache das heimtückische Coronavirus ergeben. In dem Seniorenheim, in dem ursprünglich 141 Senioren untergebracht waren, soll es aktuell noch 6 weitere Fälle von Covid-19 geben. Doch offenbar wäre eine Katastrophe von diesem Ausmaß zu vermeiden gewesen. Denn viele der Heimbewohner waren nicht gegen Covid-19 geimpft worden.