Expertin erklärt: Totimpfstoff oder mRNA - Welche Impfung ist besser?

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Expertin erklärt: Totimpfstoff oder mRNA - Welche Impfung ist besser?

News (1 / 1) 07.12.2022 00:33 / Torben Symbolbild imago


Schon bald soll in der EU ein weiterer Impfstoff zugelassen werden. Dabei handelt es sich um den ersten Totimpfstoff gegen das Coronavirus vom amerikanischen Unternehmen Novavax. Schon bald will die Europäische Arzneimittelagentur EMA diesen Impfstoff zulassen, auf den auch besonders viele Impfskeptiker warten dürften, die der neuen mRNA-Technologie misstrauen und sich deshalb noch nicht impfen gelassen hatten.

Expertin erklärt die Impfstoff gegen das Coronavirus

Zu den Vor- und Nachteilen der Impfstoffe äußert sich nun die Virologin Monika Redlberger-Fritz. Beim Totimpfstoff enthält der Impfstoff abgetötete Teile des Coronavirus. Außerdem wird der Impfstoff auf altbekannte Weise hergestellt, wie auch Impfstoffe gegen andere Krankheiten wie Tetanus oder die Grippe. Die mRNA-Impfstoff hingegen basieren auf der neuartigen mRNA-Technologie, weswegen sie bei vielen Menschen auf Skepsis gestoßen sind. "Ich denke, dass diese Menschen neuen Technologien kritisch gegenüber stehen oder sich sogar davor fürchten und der alten Technologie daher mehr vertrauen", glaubt Virologin Monika Redlberger-Fritz. Bei den mRNA-Impfstoffen sei vor allem die Form unterschiedlich, mit dem die Bestandteile des Erregers in den Körper gelangen. Denn diese werden nicht direkt verabreicht, sondern das menschliche Immunsystem erhält durch die "Messenger-RNA" einen Bauplan für einen Eiweißstoff. Diesen kann der menschliche Körper dann selbst produzieren. Die Immunzellen erkennen das Protein und beginnen dann Antikörper zu produzieren und T-Zellen zu erzeugen. Die über den Impfstoff verabreichte mRNA ist nach maximal 7 bis 10 Tagen vollständig vom Körper abgebaut. Dann stoppt der Körper die Produktion des Virusproteins automatisch.

Impfung ist "harmloser als Erkrankung"